Bereich der Kanalsanierung · CIP-Anlagen · Lebensmittelindustrie

Harzsystem für CIP-Anlagen (hoch medien­beständig).

Tazacryl HP: hydrolysebeständiges Acrylatharz für die Leitungssanierung in Molkereien, Brauereien und der Lebensmittelindustrie.

01Verfahren

Was sind Cleaning-in-Place-Anlagen (CIP)?

Cleaning in Place (CIP) reinigt Produktionsanlagen und Leitungen automatisiert und ohne Demontage, vor allem in der Lebensmittelverarbeitung.

Harze für diese Leitungen müssen den chemischen und thermischen Belastungen der wiederkehrenden Reinigungszyklen standhalten.

Belastungen in CIP-Prozessen
  • Chemisch: Reinigungsmedien wie Säuren und Laugen
  • Thermisch: erhöhte Reinigungstemperaturen
  • Wiederkehrende Reinigungszyklen über die Nutzungsdauer
  • Kontakt mit Produktions- und Prozessabwässern
02Tazacryl HP · Kennwerte

Tg über 140 °C, E-Modul stabil.

Tazacryl HP ist ein styrolfreies, lichthärtendes (UV) 1K-Acrylatharz. Nach 14 Tagen bei 80 °C sinkt der E-Modul in 50 % NaOH um weniger als 1 %, in 32 % H₂SO₄ um weniger als 4 %.

Die Glasübergangstemperatur liegt über 140 °C (DSC nach DIN EN ISO 11357-2:2014-07).

Grenzen · Einzelfallprüfung

Diese Seite ersetzt keine Eignungsprüfung.

Tazacryl HP ist nicht pauschal gegen alle Säuren, Laugen oder Reinigungsmedien beständig, nicht als lebensmittelecht zertifiziert und nicht automatisch für jede CIP-Anlage geeignet.

Die Eignung ist anhand Ihrer Reinigungsmedien, Konzentrationen, Temperaturen und Einwirkzeiten zu prüfen. Sprechen Sie uns an.

Häufige Fragen

Kurz beantwortet.

Was bedeutet Cleaning in Place (CIP)?

Cleaning in Place (CIP) bezeichnet die automatisierte Reinigung von Produktionsanlagen und Leitungen ohne deren Demontage. Dabei werden Reinigungsmedien in mehreren Zyklen durch die Anlage geführt, oft bei erhöhter Temperatur und mit chemisch aktiven Reinigungsmitteln.

Welche Belastungen treten in CIP-Prozessen auf?

In CIP-Prozessen werden Leitungen und Anlagenteile typischerweise durch eine Kombination aus chemischer Belastung (z. B. Säuren, Laugen), thermischer Belastung durch erhöhte Reinigungstemperaturen sowie wiederkehrende Reinigungszyklen beansprucht. Die genauen Belastungen unterscheiden sich je nach Reinigungsmedium, Konzentration, Temperatur und Einwirkzeit und sind für jede Anlage einzeln zu betrachten.

Welche Harzsysteme eignen sich für industrielle Abwasserleitungen?

Für industrielle Abwasserleitungen mit chemischer und thermischer Belastung setzt PS Resins unter anderem Tazacryl HP ein, ein hydrolysebeständiges Acrylatharz mit hoher Glasübergangstemperatur. Die konkrete Eignung für einen bestimmten Anwendungsfall ist anhand der eingesetzten Reinigungsmedien, Konzentrationen, Temperaturen und Einwirkzeiten zu prüfen.

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